(DZN) Die Telematik-Plattform der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV), D2D, hat jetzt mehr als 10.000 Nutzer. Bundesweit waren Ende November 2009 10.029 D2D-User registriert. Davon stammen rund 3.300 aus dem Bereich der KV Nordrhein, rund 2.500 aus der KV Bayerns und 2.000 aus der KV Baden-Württemberg - das sind die führenden D2D-KVen. Der Rest verteilt sich auf die anderen KV-Bereiche.
D2D ist die Telematik-Initiative der Kassenärztlichen Vereinigungen und steht als Abkürzung für "Doctor to Doctor". Durch die D2D-Technologie können Leistungserbringer Daten auf höchstem Sicherheitsniveau miteinander austauschen. D2D ist eine spezielle Entwicklung für das deutsche Gesundheitswesen - orientiert an den Vorgaben von Ärzten und Kliniken.
Als eingetragenes Markenzeichen steht D2D als Synonym für eine sichere und zukunftsfähige Telematik der ärztlichen Selbstverwaltung für ihre Mitglieder. D2D basiert auf der technischen Lösung PaDok und wurde in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) in St. Ingbert/Saar entwickelt.
Pro Jahr gehen über die mittlerweile fünf D2D-Server (Nordrhein, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Westfalen-Lippe) insgesamt rund 4,5 Millionen Transaktionen, d.h. D2D-Nachrichten. Tendenz steigend. Dabei entfallen auf den Server der KV Nordrhein etwa 75 Prozent. Verschiedene Anwendungen sind über D2D möglich: Online-KV-Abrechnung, DMP, DALE-UV (BG-Abrechnung), eArztbrief, Koloskopie-Dokumentation, eHautkrebsscreening - um nur die wichtigsten zu nennen. Als Zugangstechnologie für D2D wird in den letzten Jahren zunehmend KV-Safenet genutzt.
D2D bietet als erster Telematikdienst im Gesundheitswesen die Anbindung des elektronischen Heilberufeausweises (HBA) mit qualifizierter Signatur an. Mit seinen jetzt mehr als 10.000 Usern ist D2D eine feste Größe in der Telematik im Gesundheitswesen in der Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: www.kvno.de