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Jeder Vierte surft mobil

Von unterwegs E-Mails abrufen oder im Internet surfen ist heutzutage kein Problem mehr. Ob mit dem Laptop oder dem Handy - jeder vierte Internetnutzer surft auch mobil.

Von Maja Verfondern

Den Trend zum mobilen Surfen ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Aris, welche der Branchenverband BITKOM in Auftrag gegeben hatte. Dabei nutzen Männer vor allem mobile Computer wie Laptops oder Netbooks. Frauen surfen hingegen lieber mit dem Mobiltelefon.

Die Verteilung der Altersgruppen zeigte, dass vor allem jüngere Menschen ihr Handy nicht mehr ausschließlich dazu nutzen, um zu telefonieren und SMS zu schreiben. Gründe für den mobilen Internet-Boom sind zum einen die zunehmende Verbreitung von Endgeräten auf dem Massenmarkt, zum anderen die bessere mobile Breitband-Verfügbarkeit und günstigere Datentarife.

Neuer Tablet-PC ab Ende April

Internet für unterwegs - diesen Trend bedient auch der amerikanische Hersteller Apple mit seinem neuen Tablet-Computer. Das sogenannte iPad besitzt ein Multi-Touch Display und soll unter anderem zum mobilen Internetsurfen genutzt werden können. Schon innerhalb des ersten Tages wurde das Gerät in den USA 300.000 mal verkauft. In Deutschland wird das iPad Ende April im Handel erhältlich sein.

Smartphones und Notebooks verschmelzen

Der BITKOM erwartet für das Jahr 2010 einen Anstieg beim Verkauf mobiler Internet-Endgeräte in Deutschland. Berechnungen der Verbandes zufolge werden unter den mehr als 20 Millionen verkauften Geräten 9,7 Millionen mobile Computer, 8,2 Millionen Smartphones und voraussichtlich mehr als 2 Millionen E-Book-Reader, internetfähige Spielkonsolen und sonstige Endgeräte sein. "Die Grenze zwischen Smartphones und Notebooks verwischt dabei zusehends, etwa durch Endgeräte wie E-Book-Reader und Tablet-PCs", prognostiziert Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten steige voraussichtlich um acht Prozent auf 5,6 Milliarden Euro. Schon jetzt liege er deutlich höher als die Erlöse mit SMS und MMS zusammen.

Quellen:

www.bitkom.org/www.spiegel.de

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