Eine moderne Praxisführung ist heute ohne den Einsatz von Praxis-EDV-Systemen nicht mehr vorstellbar. Das Schlagwort von der papierlosen Praxis macht die Runde.
Von Katja Chalupka
Steigender Verwaltungsaufwand, sinkende Einnahmen, aber auch neue technologische Errungenschaften: Veränderte Rahmenbedingungen bewegen Ärzte zunehmend dazu, die Abläufe in ihren Praxen zu optimieren.Eine Möglichkeit, die praxisinterne Organisation zu straffen, ist die Abschaffung des Papiers als Datenträger.
Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung haben es bereits vor einigen Jahren vorgemacht, die Kassenärztlichen Vereinigungen ziehen jetzt nach: Immer mehr Abrechnungs- und Berichterstattungsvorgänge werden auf papierlose Verfahren umgestellt. Dadurch lassen sich zum einen Prozesse beschleunigen, zum anderen Personal- und Verwaltungskosten senken. Was bleibt, ist mehr Zeit für die Patienten.
Freilich müssen Hard- und Software gewissen Mindestanforderungen genügen. Zudem ist eine umfassende Datensicherung unerlässlich. Doch die vorhandene elektronische Kommunikationstechnologie (Fax + Mail) sowie die verwendete Praxissoftware bieten meist schon zahlreiche Möglichkeiten, papierlos zu arbeiten. Häufig nutzen die Ärzte dieses Potenzial jedoch nicht aus.
Die Abkehr von Papier ist für Ärzte ein zunehmend wichtiges Thema. So gibt es Internet eigens ein Forum "für Ärzte die Papier satt haben". Zum Portal: www.papierlose-arztpraxis.de
Quelle: dgnservice